Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Karlsruhe 1939 - 1945
23. September 2026, 10 bis 11.30 Uhr
Ort: Gemeindezentrum Durlach
Während des Zweiten Weltkrieges mussten über 13 Mio Menschen aus allen besetzten Ländern in Deutschland Zwangsarbeit verrichten. Ohne die Verschleppung und Ausbeutung dieser Zwangsarbeitskräfte hätte das NS-Regime den Krieg nicht so lange führen können. Auch in Karlsruhe lebten und arbeiteten mindestens 17 000 von ihnen. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen unterschieden sich teilweise erheblich, entsprechend den rassistischen Kriterien des NS-Regimes.
Zwangsarbeit wurde nach dem Krieg erst sehr spät und nur in Teilen aufgearbeitet, erst ab 2001, als das Thema längst wissenschaftlich erschlossen war, wurden Zwangsarbeitkräfte als Opfer anerkannt.
Der Vortrag von Jürgen Schuhladen-Krämer, bis Januar dieses Jahres Historiker am Stadtarchiv Karlsruhe, will die inzwischen nachlassende Aufmerksamkeit wieder stärker auf dieses Geschichtskapitel lenken.
Vorträge bei den "jungen alten" immer am Mittwoch und Donnerstag, jeweils 10.00 bis 11.30 Uhr, im Gemeindezentrum Durlach, Am Zwinger 5, und zeitgleich online unter www.jungealte.info.
Vorträge zu allen relevanten Themen aus Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Theologie, jeweils am Mittwoch und Donnerstag, 10.00 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum Durlach, Am Zwinger 5 und Online-Zugang unter www.jungealte.info.
Unkostenbeitrag 4 Euro
Webseite des Veranstalters (https://www.eeb-karlsruhe.de)
Kontakt
E-Mail: annette.weiss@kbz.ekiba.de
Telefon: 0721 20397-191
Karlstraße 56, 76133 Karlsruhe